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Schwierigkeiten für Unternehmen und Anwender
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Außenwirkung und Rechtsfolgen
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Durch das Medium E-Mail sind heute viele Arbeitnehmer in der Situation, Briefe schreiben zu müssen, obwohl sie hierfür eigentlich nicht die notwendigen Kenntnisse haben. Früher wurden solche Schreibarbeiten meistens von einer Sekretärin oder in einem Schreibpool erledigt. Damit war eine sachgerechte Ausführung im Sinne des Unternehmens sichergestellt.
Heute wird die Korrespondenz mittels E-Mail immer öfter vom Sachbearbeiter selbst ausgeführt. Doch die Fähigkeit dazu ist anscheinend nicht jedem gegeben. Als Folge entstehen nicht selten Mails, die – unabhängig vom Inhalt – einen schlechten Eindruck machen. Typische Ursachen hierfür sind grundlegende Formatierungsfehler, Rechtschreibfehler und Flüchtigkeitsfehler.
Darüber hinaus ist vielen die mögliche Rechtsverbindlichkeit nicht bewusst. Dies ist gefährlich, weil dieses unkomplizierte Medium dazu verführt, auch einmal etwas ganz spontan und relativ unüberlegt niederzuschreiben, ohne sich über spätere Konsequenzen Gedanken zu machen.
Umgekehrt ist vielen Mailnutzern nicht bekannt, dass eine klassische E-Mail nicht die Erfordernisse der Schriftform erfüllt und deshalb im Fall einer notwendigen Beweisführung zu Schwierigkeiten führen kann.
Gerade in Abteilungen mit regelmäßigen externen Geschäftskontakten wie dem Vertrieb sollte es hierzu ganz klare Regelungen geben. Chefs wissen vielerorts nicht mehr, was im Namen des Unternehmens via E-Mail nach Außen kommuniziert wird.
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